VW CC 1.8 TSI im Fahrbericht: Der VW Passat macht sich hübsch
Das viertürige Coupé als Ableger des Passat heißt jetzt nur noch CC. Reicht der Basismotor für ansprechende Fahrleistungen?
Mit all seinen optionalen Assistenzsystemen – er parkt selbstständig ein, korrigiert die Spur per Lenkeingriff, leitet Notbremsungen ein, hält den Abstand zum Vordermann und regelt das Fernlicht – könnte der VW CC eigentlich allein fahren. Schön, dass er uns trotzdem für einen Fahrbericht mitnimmt.
Mit dem neuen Namen assistiert er noch dabei, den Kauf glamouröser zu gestalten. Damit nichts von der Gutbürgerlichkeit seiner Basis, des Passat, an ihm haften möge, heißt er nun nur noch CC. Wobei diese Änderung schon zu den wesentlicheren des Facelifts zählt.
Er trägt nun auch das aktuelle VW-Einheitsgesicht, dahinter steckt in der Basisversion ein 160 PS starker 1,8-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer. Besser als die etwas nageligen Diesel oder die hektischeren, stärkeren Benziner passt er mit seinem kultivierten Lauf und der sanften Entschlossenheit fein zum unverändert gediegenen Charakter des CC.
Das Fahrwerk präferiert beflissenen Federungskomfort vor agilem Kurvenkratzen. Vier Passagiere beherbergt der geräumige und langstreckentalentierte CC in großer Ruhe auf bequemen Sitzen. Einzig den beengten Einstieg in den Fond oder den knappen Kopfraum dort könnte man bemängeln – wobei sich die Überraschung über beide Punkte bei einem Coupé in engen Grenzen hält.
Autor: Sebastian Renz
