Grand Prix Monaco Historique: Glückwunsch von Alfieri Maserati
Die Geschichte des Großen Preises von Monaco beginnt 1929 mit den hochbeinigen Grand-Prix-Wagen. Diese Autos sind heute ein Höhepunkt im Programm des Grand Prix Monaco Historique.
Monaco-Original I
Am Vormittag sorgen die Piloten mit ihren Vorkriegsmonoposti für ein beherztes Rennen. Mitten im Geschehen: Frank Stippler im Maserati 8 CM aus der Sammlung von Willi Balz.
Mit dem dunkelblauen Grand-Prix-Wagen aus dem Jahr 1934, mit dem Earl Howe in Monaco Zehnter wurde, kann der 37-jährige Rennprofi zwar die schnellen ERA ärgern, muss sich aber am Ende mit dem fünften Platz begnügen. Im Fahrerlager überrascht ihn ein ganz besonderer Gratulant: Alfieri Maserati, dessen Vater den Grand-Prix-Wagen konstruierte. "Glückwunsch, Sie sind sehr gut gefahren."
Dritter Sieg in Folge für ERA beim Grand Prix Monaco Historique
Das Rennen hat Julian Bronson in einem ERA Type D aus dem Jahr 1938 gewonnen – zum dritten Mal in Folge. Der Monoposto ist ein Einzelstück, mit dem ERA-Mitgründer Raymond Mays 1939 einige Rennen bestritt. Bronson folgen drei weitere ERA.
Erfolgreicher Maserati
Willi Balz selbst zündete den Maserati 6 CM (1937), mit dem 2006 beim Grand Prix Monaco Historique der letzte Sieg eines Nicht-ERA gelang. Der Chef des Unternehmens Windreich wird Sechster hinter Frank Stippler. Lange kämpft er gegen Rainer Ott im ERA Type B (1936). Doch Ott muss sich schließlich mit dem zehnten Platz zufrieden geben.
Monaco-Original II
Während Ott und Balz schon mehrere Grand Prix Monaco Historique bestritten haben, feiert Klaus Lehr seine Premiere auf dem 3,34 Kilometer Stadtkurs. Sein Auto, ein Talbot-Lago T26C von 1948), wurde allerdings schon einmal im Fürstentum eingesetzt. Der Italiener Gianfranco Comotti startete mit dem französischen Monoposto, allerdings ohne großen Erfolg. Lehr wird bei seiner Monaco-Premiere 14. von 24 gestarteten Autos.
Autor: Dirk Johae
